On Air
Night Shift Durch die Nacht mit Radio Technikum
Home
„1.000 Euro statt Blumen“: ausgezeichnete Studentinnen und Mentorinnen

1000 Euro statt Blumen

29 Mai 2017 Bildung Events


Frauen in der Technik – ein wichtiges Anliegen des  FEEI und der FH Technikum Wien – zum elften Mal werden mit „1.000 Euro statt Blumen“ erfolgreiche Studentinnen ausgezeichnet.

Wien, 23. Mai 2017 – 1000 Euro in bar und die Studiengebühren für ein Jahr – damit fördern der FEEI und die FH Technikum Wien fördern bereits zum elften Mal sechs erfolgreiche Studentinnen der größten rein technischen Fachhochschule in Österreich. Und auch das erfolgreiche Mentorinnen-Programm wird zum dritten Mal in Folge fortgeführt. Mentorinnen aus der Wirtschaft begleiten die Nachwuchstechnikerinnen bei ihrer Karriereplanung.

Die Kombination Frauen und Technik funktioniert hervorragend. Bester Beweis dafür ist, dass sich das Projekt 1.000 Euro statt Blumen als Fixpunkt im Studienjahr etabliert hat. Zum dritten Mal fördern wir aktiv den Berufseinstieg bzw. den Karriereweg der Stipendiatinnen mit unserem Mentoring-Programm. Sechs Technikerinnen aus der Wirtschaft fungieren als wichtige Role Models“, sagt FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner.

Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien freut sich über einen stetig steigenden Frauenanteil unter den Studenten. 2006 waren es noch 11,5 Prozent – 2016 bereits 19 Prozent. Tendenz steigend. „Die Industrie sucht händeringend nach Technikerinnen, denn Frauen bringen andere Sichtweisen, Ideen und Erfahrungen mit und fördern die Kommunikation in Teams. Gemischte Teams sind erwiesenermaßen produktiver als rein männliche“, bekräftigt Fritz Schmöllebeck.

1000 Euro statt Blumen

© FEEI/ Roßboth/ APA

Mentorinnenprogramm für High Potentials

Das Mentorinnenprogramm ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Die Mentorinnen erhalten einen persönlichen Kontakt mit vielversprechenden High Potentials der Fachhochschule. Das Mentorinnenprogramm läuft jeweils für ein Jahr und beinhaltet Besuche des Unternehmens, in dem die Mentorin arbeitet. Die persönlichen Kontakte zwischen Mentorin und Mentee können individuell gestaltet werden.

Die Gewinnerinnen im Studienjahr 2015/16 sind:

Angela Ferreira, Bachelor-Studiengang Verkehr und Umwelt
Ingrid Stassner, Master-Studiengang Technisches Umweltmanagement und Ökotoxologie
Karoline Pill, Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine
Katrin Munzenrieder, Bachelor-Studiengang Informatik
Susanne Eder, Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik
Jasmin Pruckner, Bachelor-Studiengang Internationales Wirtschaftsingenieurwesen

Die Mentorinnen „1.000 Euro statt Blumen“ 2017 sind:

DI Marlene Hawelka, BSc, tbw research
DI Sabine Nadherny-Borutin, Brantner Walter GmbH
Univ. Prof. Dipl.-Chem. Dr. Cornelia Kasper, Universität für Bodenkultur Wien
DI Morana Maricic, Nokia Solutions and Networks Österreich GmbH
DI Amira Derado, Infineon
Mag. Gabriele Bech, ÖBB

Jeder sechste Studierende an der FH Technikum Wien ist weiblich, wobei drei Studienrichtungen besonders herausragen: der Bachelor-Studiengang Biomedical Engineering sowie die beiden Master-Studiengänge Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie Tissue Engineering and Regenerative Medicine. Vor allem bei letzterem beträgt der Frauenanteil eindrucksvolle zwei Drittel. Diese Studienrichtungen verbinden Wissen aus den Fächern Biologie und Chemie und eröffnen ein breites Spektrum an Berufsfeldern. Jedoch gibt es noch weitere Studienrichtungen, die bei Frauen auf reges Interesse stoßen: Zum Beispiel der Bachelor-Studiengang Verkehr und Umwelt mit 27,9 Prozent.

 Fachhochschule fördert Projekte, um Mädchen und Frauen für Technik zu begeistern

„Der FH Technikum Wien ist es ein großes Anliegen, noch mehr Frauen für technische Ausbildungen zu gewinnen. Wir fangen schon früh damit an: Maßnahmen wie Schulpräsentationen, Messeteilnahmen und Aktivitäten, um Mädchen für Technik zu begeistern, gehören zu unserem fixen Programm. Aber auch gezielte Projekte an der Fachhochschule wie Netzwerkveranstaltungen, eine  Informationsplattform für Studentinnen oder ein Selbstverteidigungskurs für Frauen zählen dazu“, erklärt Angelika Ott, stellvertretende Geschäftsführerin der FH Technikum Wien.

Für das Leistungsstipendium 1.000 Euro statt Blumen müssen die Studentinnen theoretisch einen Notendurchschnitt unter 1,5 haben. „Allerdings haben die vier Stipendiatinnen sogar einen beachtlichen Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,1“, zeigt sich Ott beeindruckt. „Zwei Sonderstipendien gibt es für die Vereinbarkeit von Studium und Beruf sowie von Studium und Familie auf. Diese Stipendiatinnen sind ein besonders Vorbild für die Mehrfachbelastung im Alltag und zeigen, wie sie Studium und Beruf bzw. Familie unter einen Hut bringen“, so Ott abschießend.

 


, , ,

Share